Nach über drei Jahren Vorbereitungszeit war es endlich so weit: über 4.000 junge Trachtler aus ganz Bayern kamen am vergangenen Wochenende zusammen, um ihre Heimat, ihre Verbundenheit und ihre Leidenschaft für das Brauchtum zu zeigen.
Schönstes Wetter begleitete die Trachtler des Donaugaus, die zur Gauwallfahrt auf den Frauenberg in Eichstätt gekommen waren. Unsere neue Gauvorständin Walburga Bauer begrüßte die Wallfahrer und ganz besonders alle Mütter. Denn unsere Gauwallfahrt fiel heuer wieder mit dem Muttertag zusammen.
Die Messe zelebrierte Domkapitular Reinhard Kürzinger zusammen mit unserem Ehrenmitglied Franz Mattes, Domkapitular im Ruhestand. Er begann seine Predigt mit dem Lied von Hans Hartz „Die weißen Tauben sind müde“. Das Lied stammt aus dem Jahr 1982, ist aber aktueller denn je. Die Friedenstauben fliegen nicht mehr und die Falken, die den Krieg bringen, werden immer stärker. In seiner Interpretation mahnte er, dass in dieser Zeit von Kriegen überall auf der Welt, wir alle für den Frieden beten und kämpfen müssen.
Da Schrank fürs Trachtengwand is nia groß gnua. Wenn die Pfaffenhofener Trachtler ihre Trachten wieder ausführen, sind die Schränke leer. Das Beste wird rausgeholt und das ist das Gwand der Mitglieder des Trachtenvereins. Frisch gewaschen und gebügelt gibt es diese an folgenden Zeiten zu sehen, und die Bevölkerung ist zu allen Terminen und Veranstaltungen recht herzlich eingeladen.
Kaum ein Kleidungsstück verbindet Tradition, Handwerkskunst und Lebensgefühl so sehr wie das Dirndl. Es steht für Heimat, Identität und gelebtes Brauchtum – und gleichzeitig für Wandel, Zeitgeist und modische Weiterentwicklung.
Im Rahmen eines wunderschönen Nachmittages im Augustiner-Stadl des Trachtenkulturzentrums Holzhausen wurden Personen aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit vom Bayerischen Trachtenverband verabschiedet. Die Lauditiones sprachen Landesvorsitzender Günter Frey und der Vorsitzende des Fördervereins Trachtenkulturzentrum Thomas Bayer.