Volksmusikseminar des Donaugau-Trachtenverbandes
Von 19. bis 21. Juni fand wieder das Volksmusikseminar des Donaugau-Trachtenverbandes statt. Organisiert wurde das Seminar von den beiden Volksmusikwarten Anita Kallmünzer und Gabriel Seidl. Für ihn war es dabei das erste Seminar in seiner neuen Aufgabe als Volksmusikwart, nachdem Gabi Hamberger dieses Amt nach vielen Jahren an ihn weitergegeben hat.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Gabi bedanken, die die Seminare in den vergangenen Jahren mit viel Einsatz, Erfahrung und Herzblut begleitet und geprägt hat. Ihr Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Seminar über die Jahre zu einem festen und wertvollen Bestandteil im Donaugau geworden ist.
Am Freitagabend kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Dozenten zusammen. Zunächst stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. In lockerer Atmosphäre konnten sich Spieler und Dozenten austauschen, bevor bereits die ersten Unterrichtseinheiten stattfanden. Danach ließ man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Es wurde musiziert, geratscht und schnell war spürbar, dass die gemeinsame Freude an der Volksmusik alle verbindet.
Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es anschließend in die nächsten Unterrichtseinheiten ging. Insgesamt nahmen 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Seminar teil, die auf fünf Dozenten verteilt waren. Angeboten wurden verschiedenste Instrumente: Hackbrett, Flöte, Okarina, Zither, Steirische Harmonika, Kontrabass, Klarinette und vieles mehr. Dadurch entstand ein abwechslungsreiches und lebendiges musikalisches Wochenende, bei dem für viele Interessen und Spielniveaus etwas dabei war.
Nach weiteren Einheiten und dem gemeinsamen Mittagessen wurde am Nachmittag ein Wortgottesdienst gefeiert, der von den Dozenten musikalisch gestaltet wurde. Auch hier zeigte sich, wie schön Volksmusik in Gemeinschaft wirken kann – ruhig, besinnlich und dennoch voller Leben.
Am Samstagabend folgte dann einer der Höhepunkte des Wochenendes: eine große Musikerrunde, bei der gemeinsam gespielt, gesungen, getanzt oder nur zugehört wurde. Bis spät in die Nacht hinein wurde musiziert. Dabei entstanden viele schöne Momente – ganz ohne großen Rahmen, einfach aus der Freude am gemeinsamen Spielen heraus.
Auch der Sonntag begann wieder mit einem gemeinsamen Frühstück und weiteren Unterrichtseinheiten. Zum Abschluss fand ein kleiner Hoagarten statt. Wer noch etwas vortragen wollte, durfte sein Stück zum Besten geben. Außerdem wurde gemeinsam gesungen, sodass das Seminar in einer schönen, ungezwungenen Atmosphäre ausklang.
Besonders wichtig ist uns auch das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Rückmeldungen nehmen wir ernst und möchten sie in die Planung für das nächste Jahr einfließen lassen. Ein Wunsch, der dabei aufgekommen ist, war ein stärkeres Angebot im Bereich Gesang. Diesen Gedanken greifen wir gerne auf und möchten im kommenden Jahr noch mehr Möglichkeiten zum gemeinsamen Singen anbieten. Genauere Abfragen dazu werden wir rechtzeitig an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aussenden.
So ging ein gelungenes Volksmusikseminar zu Ende, das von Musik, Gemeinschaft und vielen schönen Begegnungen geprägt war. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Dozenten sowie allen, die zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben.
(Text: Gabriel Seidl, Anita Kallmünzer)