Trachtenwarte unter sich

Trachtenwarte aus Gauverbänden und Vereinen trafen sich im Trachtenkulturzentrum, wozu sie Annamirl Raab, Vorsitzende des Sachgebietes Trachtenpflege und Trachtenforschung, recht herzlich begrüßte.

Dirndl ist nicht Tracht

Es ist sehr viel wert, wenn Dirndl und boarisches Gwand getragen werden. Noch mehr ist von Bedeutung, wenn Interesse für die „Tracht“ besteht. Das den nachfolgenden Generationen mit viel Liebe und Gespür zu vermitteln, ist eine große Aufgabe, die vor allem wir Trachtenwarte haben. Die jungen Leute sehnen sich nach Vorgaben und eine gewisse Lockerheit, je nachdem was „ansteht“.

Interessantes mit Christian Kammerbauer

Es ist wichtig, Gelegenheiten zu nutzen, sich in der Tracht zu zeigen. Ebenso sind Aktionen interessant, die Richtungen vorgeben, wie es weitergehen kann. Alles was sich in Richtung Tracht gebildet hat, haben die Trachtenvereine erhalten. Die Tracht hat eine Mode in verschiedenen Epochen erlebt und verändert sich, je nach Bedarf und Gegend. Dazu gibt es auch zahlreiche Vorstellungen im Trachtenkulturzentrum, die öffentlich sind: Veranstaltungen - Trachtenverband Bayern

Einen besonderen Hinweis gab es zum Tag der Tracht am 14. Juli, ein wiederkehrender Termin, in Zusammenarbeit des Bayerischen Trachtenverbandes, des Landesvereins für Heimatpflege und des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat.

Immer am 14. Juli, dem „Tag der Tracht“, soll auf die Vielfalt und Einzigartigkeit der bayerischen Trachten aufmerksam gemacht und sollen Trachten getragen werden. Privat, im beruflichen Umfeld oder in den Schulen. Es soll aber auch die Herstellung in den Fokus gerückt werden, denn Tracht ist nachhaltig, regional produziert und erfordert viel altes und neues Handwerkswissen.

Arbeitsgruppen unterstützen die Arbeit vor Ort

Margit und Veronika Kreittmayr zeigten den Teilnehmern am Tag der Trachtenwarte, wie man Schultertücher knüpft und gaben praktische Anleitungen.

Schnitte für Pellerinen konnten unter Anleitung von Annamirl Raab und Petra Schadt erstellt werden.

Beim Schürzen smoken half Gabi Höfer und gab praktische Tipps.

Erfahrungen austauschen

Es gab sehr viel zu besprechen und anzuschauen. Der Tag in Holzhausen diente auch dem Erfahrungsaustausch, zur Information über Besonderheiten in Sachen Tracht und der Vermittlung von Gebrauchtem und Adressen - sehr erfolgreich – Vergelts Gott dem Sachgebiet Trachtenpflege und Trachtenforschung für den sehr gut organisierten Tag.

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