25 Mitgliedsverbände bekennen sich geschlossen zu Olympia – Starkes Signal für Bayern

Bürgerallianz Bayern steht einstimmig hinter der Olympiabewerbung Münchens

Gemeinsam mit Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann bekräftigte die Bürgerallianz das Ziel, die Olympischen und Paralympischen Spiele nach München zu holen. Für die ehrenamtlich geführten Traditionsverbände ist Olympia weit mehr als ein sportliches Großereignis. Die Spiele stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern Ehrenamt, Breitensport, Jugend und Inklusion und setzen nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit.

Die Bürgerallianz Bayern sieht in der Bewerbung eine Jahrhundertchance: „Olympische und Paralympische Spiele bieten die Möglichkeit, Bayern und Deutschland als weltoffen, leistungsfähig, gastfreundlich und innovativ zu präsentieren. Gerade in einer Zeit internationaler Krisen können sie ein starkes Zeichen für Frieden, Verständigung und das Miteinander der Völker setzen. Deshalb stehen unsere 25 Mitgliedsverbände geschlossen hinter der Bewerbung Münchens.“

Innen- und Sportminister Joachim Herrmann würdigte die breite Unterstützung: „Die Bewerbung Münchens lebt vom Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft. Deshalb freue ich mich sehr über das einstimmige Votum der Bürgerallianz Bayern. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass Bayern für nachhaltige, kompakte und begeisternde Olympische und Paralympische Spiele steht.“

Herrmann erinnerte an den Bürgerentscheid, bei dem sich 66,4 Prozent der Münchnerinnen und Münchner für die Bewerbung ausgesprochen hatten. Dieses eindeutige Votum bilde ein starkes demokratisches Fundament für die weiteren Schritte. Er dankte der Bürgerallianz Bayern ausdrücklich für ihre Unterstützung und betonte, dass die Bayerische Staatsregierung die Bewerbung der Landeshauptstadt nach Kräften begleite. Auch die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Dominik Krause verlaufe ausgesprochen konstruktiv.

Das Bewerbungskonzept setzt konsequent auf Nachhaltigkeit und die Nutzung vorhandener Infrastruktur. Neue Großbauten sollen weitgehend vermieden werden. Herzstück bleibt der Olympiapark von 1972, dessen Anlagen bis heute internationalen Anforderungen entsprechen. Mehr als 90 Prozent aller Wettkampfstätten liegen in einem Umkreis von weniger als 30 Kilometern, 76 Prozent sogar innerhalb eines Radius von nur 16 Kilometern. Die kurzen Wege verbessern die Organisation und reduzieren zugleich den ökologischen Fußabdruck.

Olympische und Paralympische Spiele sind als gemeinsame Einheit mit denselben Wettkampfstätten geplant und setzen damit ein deutliches Zeichen für Inklusion und Gleichberechtigung.

Nach Auffassung der Bürgerallianz Bayern reicht die Bedeutung der Bewerbung weit über den Sport hinaus. Olympia könne zu einem nationalen Gemeinschaftsprojekt werden, das Menschen verbindet, den Zusammenhalt stärkt und Deutschland weltweit als demokratische, friedliche und leistungsfähige Nation präsentiert. Bayern verfüge mit seiner Sportbegeisterung, seiner hervorragenden Infrastruktur und seiner Gastfreundschaft über beste Voraussetzungen für moderne und nachhaltige Spiele.

Die Bürgerallianz Bayern ruft deshalb alle gesellschaftlichen Kräfte auf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam zu unterstützen und der Bewerbung weiteren Rückenwind zu verleihen. Die Entscheidung über den deutschen Bewerber fällt auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September 2026 in Baden-Baden. Die Bürgerallianz Bayern wird den Bewerbungsprozess weiterhin aktiv begleiten und sich mit Nachdruck für Olympische und Paralympische Spiele in München und Bayern einsetzen. (Fritz Lutzenberger)

Bilder: (Fritz Lutzenberger)

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