Augustiner-Stadl - Veranstaltungshaus

Die ältesten erhaltenen Gebäudeteile findet man am Veranstaltungsstadel. 1725 ist der Neubau eines Stadels mit Plänen und Baurechnungen belegt. Der Bau wurde weitgehend als Fachwerkbau errichtet und mit Stroh gedeckt. Im Jahr 1851 wurde unter dem damalige Pfarrer Ott an Stelle des ehemaligen Ochsen- und Schafstalles ein neuer Getreidestadel mit Remise errichtet. In diesem ca. 45 m langen Gebäude wurden u. a. die gemauerten Torgewölbe mit Giebelkrönung verbaut.

Bei Übernahme durch den Bayerischen Trachtenverband im Jahre 2004 befand sich der Stadel in sehr schlechtem Zustand: Das Dach war undicht und teilweise eingebrochen. Im Inneren wuchsen Holunderstauden. Mit einer Notsicherungsmaßnahme wurde das Dach provisorisch abgedichtet.

2009 begann der Ausbau des Stadels: In Eigenleistung wurden die Vormauerung und die Verlängerung des Gebäudes erstellt, Schalung und Aufdachdämmung aufgebracht und das Dach eingedeckt. Durch Fachfirmen wurden die Außenmauern unterfangen und die Bodenplatte betoniert. Trotz umfangreicher Einbauten wie Schanktheke, Kühlzelle, sanitäre Anlagen, Lüftungs- und Brandschutzanlage behält der Stadel seinen ursprünglichen Charakter. Elegante Glastore ermöglichen nicht nur den Zugang durch die  historischen Torgewölbe sondern auch den Blick auf den mit Kastanien bepflanzten Innenhof. Der Einbau einer Kastenbühne und die dazu passende rustikale Bestuhlung machen den Veranstaltungsstadel zu einem der Prunkstücke des Trachtenkulturzentrums.

Dank der finanziellen Unterstützung der Edith-Haberland-Wagner Stiftung und der Augustiner Brauerei aus München konnte ein beeindruckender Veranstaltungsstadel mit Platz für bis zu 200 Personen eingerichtet werden, der künftig als „Augustiner-Stadl“ bezeichnet wird.

Der Augustiner-Stadl kann für Tanz-, Musik- oder Theaterabende ebenso genutzt werden sowie für Vereinsfeiern, Firmenjubiläen oder Tagungen.

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1725 wird ein neuer, weitgehend als Fachwerkbau errichteter Stadel aufgeführt.

1851 beschließt der damalige Pfarrer Ott einen neuen Stadel auf der südlichen Hofseite an der Stelle des ehemaligen Ochsen- und Schafstalles zu errichten.

2009 wurde von einer Firma begonnen, die gesamten Außenmauern zu unterfangen und die Bodenplatte einzubringen. In Eigenleistung wurden die Vormauerung und die Verlängerung des Gebäudes erstellt. Nachdem der vorhandene Dachstuhl von einer Fachfirma saniert und die Schalung aufgebracht wurde, konnten wir unsere Leistungen in Form der Aufdachdämmung und des Eindeckens einbringen. Außerdem wurden durch unsere Maurer die Torgiebel über den Hoftoren, wie sie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts vorhanden waren, wieder hergestellt.

2011 wurde das künftige Veranstaltungshaus ebenfalls durch unsere Trachtler außen verputzt und gestrichen.

Das außen fertige Veranstaltungshaus
Das außen fertige Veranstaltungshaus
Das außen fertige Veranstaltungshaus
Das außen fertige Veranstaltungshaus
Der fertige Augustiner-Stadl
Der fertige Augustiner-Stadl