Gaujugendtag im Chiemgau, veranstaltet von drei Vereinen

12.04.2019 19:31 von Anita Moka (Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit Chiemgau Alpenverband)

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ (Napoleon Bonaparte)
Mehr denn je trifft diese Aussage in der heutigen Zeit bei allen Orts- Vereinen zu. Der demographische Wandel fordert erste Tribute. Deswegen bemühen sich auch im Chiemgau Alpenverband die 23 Trachtenvereine besonders um den Nachwuchs.
Der Gaujugendtag – mit den ausrichtenden Vereinen Grassau, Staudach und Marquartstein diesmal ein Gemeinschaftsprojekt – bot den jugendlichen Teilnehmern dazu beste Unterhaltung. Im und rund um den Heftersaal trafen sich knapp 200 Jugendliche, die sich im Vorfeld bereits für ein bis zwei verschiedene Aktionen anmelden konnten. Angeboten wurden:
- Goaslschnalzen
- Schmalzgebäck herstellen
- Antialkoholische Getränke in der Sansibar mischen und dekorieren
- Osterkerzen verzieren
- Österliche Dekorationen basteln
- Spanschachteln beziehen oder bemalen
- Schafkopfen lernen
- Preisrichten lernen
- Holzmappen individuell bearbeiten, zum Beispiel mit Lötkolben Muster einbrennen
- Hölzerne Türgarderoben-Schilder bearbeiten und verzieren
- Erste Hilfe-Kurs
Außerdem gab es eine Fotobox mit antiken Accessoires aus dem Trachtenschrank zur Unterhaltung.
Die verantwortlichen Helfer an den verschiedenen Stationen hatten sich bestens vorbereitet und überraschten mit originellen Ideen und hochwertigen Materialien, aber auch Fachwissen und zahlreiche Tipps machten den Tag zu einem unvergessenen Erlebnis.
Auch der kulinarische Bereich mit gespendetem Gebäck aus Grassau, sowie Schnitzel- bzw. Würstlsemmeln  wurden gut angenommen.
Gaujugendwart Christoph Bauer bedankte sich bei der Verabschiedung vor allem bei seiner Stellvertreterin Monika Hiendl für die Organisation, bei den drei Vereinen für die gute Kooperation und die zahlreichen Helfer,  bei allen Jugendlichen fürs gute Mitmachen, bei den Spendern für die Unterstützung, sowie bei der Gemeinde Grassau für die Örtlichkeiten. Auch Gauvorstand Miche Huber betonte die Wichtigkeit solcher gemeinsamen Aktivitäten und Angeboten, die auch die Geselligkeit zwischen den Vereinen fördern. „Die Ausgelassenheit der Jugend, der Spaß untereinander und auch die Ausdauer waren eine Freude zum Zuschaun“, berichtete er voller Begeisterung.
Die harmonische Zusammenarbeit  der Helfer und die ansteckende gute Laune im ganzen Bereich waren die ausführliche Vorbereitung wert und können für zukünftige Ausrichter dieser Veranstaltung nur ein Ansporn sein.
 

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