Trachtenkulturzentrum bietet viele Schmankerl

10.09.2018 19:00 von Anna Felbermeir (Bayerischer Trachtenverband)

Tag des offenen Denkmals

Das Angebot an bayerischem Brauchtum war am Tag des offenen Denkmals im Trachtenkulturzentrum wieder sehr groß.

Ob im Pfarrhaus, im Innenhof oder bei der Kegelbahn oder am Zeltplatz. Überall waren Handwerker, Musikanten und Schuhplattler- und Schnoizergruppen und an allen Orten gab es was zu hören, zu sehen und zu bewundern. Der alte Holzbackofen wurde geschürt und für die Besucher gab es frisch gebackenes Brot. Schreiner, Schuster und Federkielsticker zeigten ihr Handwerk und die Frauen schauten zu, wie Spitzen geklöppelt wurden.

Der Stadl lud zum Verweilen, Rasten, Essen und Trinken ein sowie für Gespräche mit Trachtlern und Gästen. Die Blechduin-Musi spielte im Stadl, während die Jungen Oakara, die Ramsauer 6er Musi und die Roanalloa und Mitteroim-Musi im Außenbereich die Gäste unterhielten. Dazu plattelten die Altbachtaler Wittibreut und die Jasbergler Baierain. Die Goaßlschnoizer aus dem Inngau und vom Trachtenverein Hinterskirchen waren zwischendurch zu hören.

Das Trachtenkulturmuseum bietet derzeit eine Ausstellung zu den Themen 170. Geburtstag von Lehrer Joseph Vogl, dem Begründer der Trachtenbewegung, 135 Jahre Trachtenbewegung und 10 Jahre Trachtenkulturmuseum. Führungen durch die Gemäuer des alten Pfarrhofs und das gesamte Areal rundeten das Programm im Trachtenkulturzentrum ab.

Seit mehr als 20 Jahren bietet der Tag des offenen Denkmals vielfältige Möglichkeiten zu Streifzügen durch Vergangenheit und Gegenwart. In ganz Europa öffnen Denkmäler an diesem Tag ihre Türen, das baukulturelle und das archäologische Erbe unserer Heimat steht am Tag des offenen Denkmals im Mittelpunkt, so auch das Trachtenkulturzentrum in Holzhausen. Vergelts Gott allen, die sich vor und hinter den Kulissen um diesen schönen Tag bemüht haben.

Zurück