Boarisch Gwand zum Auftakt des Rosenheimer Bauernherbstes

15.09.2012 09:17 von Hans Menzinger

Farbig und vielfältig präsentierte sich die Tracht und das Boarische G´wand am Abend des Auftakts zum heurigen, inzwischen 10. Rosenheimer Bauernherbst im Entenwirt-Festzelt von Höhenmoos. Im ersten Teil erläuterten Hilde Dufter als Trachtenwartin vom Chiemgau-Alpenverband und Sebastian Gasteiger als Zweiter Vorstand vom Gauverband I die Unterschiede im Trachteng´wand. Form, Material, Machart und Farben wechseln sich immer wieder im Jahreslauf und zu verschiedenen Anlässen ab, so dass die Trachtenträgerinnen und Trachtenträger ihr äußeres Erscheinungsbild oftmals ändern oder sich zu anderen Vereinen unterscheiden. „Die Tracht braucht keine Veränderung, sowohl Festtags- als auch Alltagstracht sind so schön, dass Änderungen nicht erforderlich sind“, so Hilde Dufter. Und Sebastian Gasteiger ergänzte diese Aussage mit dem Hinweis, dass Tracht-Tragen etwas mit Stolz und Würde zu tun hat. Im zweiten Teil des Abends stellten Mitarbeiter und Freunde von Trachten Unterseher in Rosenheim die modische Entwicklung unter dem Thema „S´Boarische G´wand von heit“ vor. Auch hierfür und für die vorführenden Frauen und Männer auf dem eigens ausgelegten Teppich gab es viel Applaus. Für die musikalische Begleitung durch den Abend im voll besetzten Festzelt sorgte die Theatermusi von Rohrdorf, Willkommensworte unter anderem an Ehrenvorsitzenden Otto Dufter vom Bayerischen Trachtenverband sprach Vorsitzender Sebastian Friesinger vom Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Raum Rosenheim e.V. zu dessen Aufgaben auch die Durchführung des Rosenheimer Bauernherbstes bis zum 6. November gehört.

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