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29.08.2010
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Gauwallfahrt des Inngau
Die Vereine des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes beteten die alljährliche Dankwallfahrt zur Kirche Maria Heimsuchung Schwarzlack. Bei seinen einleitenden Worten brachte 2. Gauvorstand Georg Schinnagl die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Vorstandschaft nicht so geschimpft wird, wegen der Durchführung der Wallfahrt bei kühler Witterung, wie bei dem heißen Gaufest in Vogtareuth. Aber zum Glück macht nicht der Mensch, sondern immer noch unser Herrgott, das Wetter. Mit dem Spruch von Karl Valentin, „Übermorgen will ich mich selbst besuchen, hoffentlich bin ich daheim“ regte er die Teilnehmer dazu an, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.
Während der von der Musikkapelle Brannenburg gestalteten Messe, die leider von leichten Schauern begleitet wurde; (wobei vielleicht auch sichtbar wurde, wie der Name Schwarzlack entstand) erläuterte Prälat Obermaier in seiner der Witterung entsprechend kurzen Predigt, dass in dem Wort Brauchtum „brauchen“ enthalten ist. Und nur was der Mensch braucht ist sinnvoll. Und so bat er die Anwesenden, an sinnvollem Brauchtum festzuhalten und Werte zu pflegen.
Zum Abschluss bedankte sich 1. Gauvorstand Walter Weinzierl bei Prälat Obermaier für seine Worte und bei der Musikkapelle Brannenburg für die Gestaltung des Gottesdienstes. Da inzwischen auch wieder die Sonne hervorkam, verbrachte man noch ein paar Stunden bei geselligem Beisammensein.
Claudia Kolb
Gaupressewartin
Text/Fotos:
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