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80 Jahre Trachtenverband Loisachgau

Wenn man die Entwicklungsgeschichte des bayerischen Bauernstandes verfolgt, wird man sich bald der Tatsache bewußt, daß Sitte und Brauchtum dieses Standes und vor allem die Kleidung zu allen Zeiten eine besondere Rolle gespielt haben. Mit der in der Mitte des 19. Jahrhunderts einsetztenden Industriealisierung trat dann eine Änderung ein. Städtische Gewohnheiten und Moden wurden im zunehmenden Maße auch von der Land- bevölkerung übernommen, dadurch waren die herkömmlichen bäuerlichen Trachten in Gefahr, zu verschwinden. Der Dorfschullehrer Josef Vogl aus Bayrischzell erkannte diese Gefahr und gründete zusammen mit einigen heimatbewußten Männern am 25. August 1883 den ersten Verein zur Erhaltung der bodenständigen Tracht. In Absatz 3 der Statuten dieses Vereins hies es. Jedes Mitglied, welches die Aufnahme erlangen will und erlangt hat, ist verpflichtet die alte kleidsame Tracht der Gebirgsbewohner, nämlich kurze Lederhose, Kniehösl, Joppe, grünen Hut, stets nach Möglichkeit immer zu tragen. Bis zum Beginn des ersten Wweltkrieges 1914 wurden dann von Berchtesgaden bis zum Allgäu viele Gebirgstrachten-Erhaltungs-Vereine gegründet. Im Bergwerksort Penzberg wurde 1895 der erste Trachtenverein gegründet. Vor dem 1. Weltkrieg gab es in Penzberg-Maxkron schon fünf Trachtenvereine, die sich dem 1899 gegründeten Oberlandler-Gau, Sitz Miesbach, angeschlossen haben. Nach dem Krieg, ab 1919 wurden wieder mehrere Trachtenvereine gegründet. Dabei ist die Idee entstanden, im Raum Penzberg- Wolfratshausen einen eigenen Gau zu gründen. Am Sonntag den 25. Mai 1919 fand dann in der Baderestauration in Penzberg eine Sitzung statt. Zweck derselben war die Gründung eines Gauverbandes im Loisachtal. Nach einer Aussprache wurde beschlossen, einen Gau zu gründen. Neun von zehn erschienen Vereinen schlossen sich gleich dem Gau an. Im Absatz 1 der neuen Satzungen hieß es dann: Der Verband führt den Namen "Loisachtaler Gauverband" und hat seinen Sitz in Penzberg. Zweck des Verbandes ist das Gebirgstrchtenwesen im Allgemeinen zu fördern, Mißstände in demselben zu bekämpfen und kameradschaftliche Fühlungnahme der Gauvereine unter sich. Zum 1. Gauvorstand wurde Peter Schweizer, Vorstand des Trachtenvereins Birkastoana Penzberg, gewählt. 2. Gauvorstand wurde Peter Werner von Wolfratshausen. In der Folgezeit schloßen sich immer mehr Vereine dem neuen Gau an, so daß dem Gau 1921 bereits 22 Vereine angehörten. Neben den jährlichen Gaufesten wurden in den folgenden Jahren auch Vereinsjubiläen und Fahnenweihen abgehalten allerdings nicht in der Größenordnung wie heute - da konnte es schon vorkommen, daß ein Verein mit 30 Festteilnehmern einen Meistpreis bekam.

In der Zeit wirtschaftlicher Not, so um die zwanzger und Anfang der dreißger Jahre, gehörte für die Trachtler schon ein großer Idealismus dazu, auswärtige Festlichkeiten zu besuchen. Oft mußten große Strecken mit dem Radl überwunden werden zudem hatten sie meistens nur ein paar Mark im Geldbeutel. Damals wurden Preise besonders bei den öfter stattfindenden Preisplatteln noch hoch geschätzt, deshalb kam es immer wieder zu Streiterein wegen Benachteiligung. Deswegen sind ab und zu Vereine aus dem Gau ausgeschieden. Am 25 Oktober 1925 schlossen sich die Trachtengaue in Bayern zusammen, unter dem Namen "Vereinigte Bayerische Trachtenverbände". Da war auch der Loisachgau mit 17 Vereinen und 725 Mitgliedern dabei. Nach schon länger schwelenden Unstimmigkeiten und Reibereien in der Gauführung trat bei der Hauptversammlung am 9. Oktober 1927 Gauvorstand Peter Schweizer zurück und Hans Raßbichler, Vorstand der Schloßbergler Wolfratshausen, wurde zum 1. Gauvorstand gewählt. Von da an gings im Loisachgauwieder aufwärts,Vereine sind wieder zurückgekommen und neue Vereine haben sich zur Aufnahme gemeldet.

Raßbichler war ein Mann, der immer um Ausgleich und Verständigung bemüht war. Nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten durften die Trachtenvereine weiterbestehen. Es wurde ihnen sogar eine Förderung versprochen, im Gegensatz zu anderen Vereinen und Organisationen, die damals sofort verboten wurden. Allerdings mußten die Vereinsvorstände Mitglied der Partei sein oder zumindest so national gesinnt sein, damit sie von den braunen Machthabern geduldet wurden, ansonsten hätten sie sofort abgesetzt werden können. Weiterhin wurde aber auch versucht, die Trachtenvereine in die Partei- organisation einzugliedern. Dann kamen Anordnungen und Verbot, ein Fahnenband mit Hackenkreuz mußte angebracht werden, Feldgottesdienste und Weihnachtsfeiern wurden verboten. So durfte 1938 beim letzten Gaufest vor dem Krieg kein Gottesdienst mehr ge- halten werden. Am 1. Sepetember 1939 begann der unselige 2. Weltkrieg und viele Vereinsmitglieder wurden zum Kriegsdienst eingezogen und leider allzuviele davon haben ihr Leben geopfert für den Größenwahn eines Diktators. Einigen Vereinen gelang es während des Kreiges das Vereinsleben einigermaßen aufrecht zu erhalten, bei vielen Vereinen ist es aber zum Stillstand gekommen. Als einzige Aufgabe blieb ihnen das Ausrücken mit der Fahne bei Gottesdiensten für gefallene Mitglieder. Nach Kriegsende 1945 waren die Trachtenvereine die Ersten, da sie politisch nicht belastet waren, die von der amerikanischen Militärregierung die Genehmigung erhielten, ihre Vereinsarbeit wieder aufzunehmen. So konnte bereits am 4. August 1946 das 19. Loisachgaufest in Königsdorf wieder abgehalten werden. Nachdem in den ersten Nachkriegsjahren die Lebensmittelknappheit noch gestiegen ist, waren bei einem solchen Fest die Lebensmittelmarken wichtiger als das Geld, außerdem gab es blos Dünnbier. Trotzdem herrschte bei den Festteilnehmern große Begeisterung und Zufriedenheit bei dem ersten Loisachgaufest nach dem Krieg. In diesen Jahren bereitete auch die Anschaffung von neuen Trachten große Schwierigkeiten, weil ohne Kleiderkarte und Bezugsscheine fast nichts zu bekommen war. Im Jahr 1948 warem dem Loisachgau 20 Trachtenvereine angeschloßen, einige Vereine konnten zu diesem Zeitpunkt ihre Arbeit noch nicht aufnehmen, weil sich wichtige Vereinsmitglieder noch in Kriegsgefangenschaft befanden. In der Gauversammlung am 20. Sepemter 1953 bei den Werdenfelsern in München lehnte Hans Raßbichler, nach 27 jähriger Tätigkeit als 1. Gauvorstand, wegen seines hohen Alters und mangelnder Gesundheit, eine Wiederwahl entschieden ab. Auf seinen Vorschlag hin, wurde Franz Sappl vom Trachtenverein Königsdorf zum 1. Gauvorstand gewählt, mit 30 Jahren damals der jüngste Gauvorstand bei den Vereinigten Bayerischen Trachtenverbänden. Bartl Schmuck aus Penzberg-Maxkron war dann viele Jahre 2. Gauvorstand. Mit 76 Jahren ist Ehrengauvorstand Hans Raßbichler am 1. Februar 1956 gestorben. Über fünfzig Jahre war er in der Trachtenbewegung tätig. Ab den fünfziger Jahren wurden etliche Trachtenvereine neu- bzw. wiedergegründet und haben sich dem Loisachgau angeschlossen. Die Teilnehmerzahl bei den Gaufesten wurde deshalb immer größer 30-40 Vereine und über 10 Musikkapellen waren schon fast die Regel. Die über 2000 Festteilnehmer konnten somit nicht mehr in den Wirtschaften untergebracht werden. So wurde beim 31. Loisachgaufest in Sindelsdorf 1958 zum erstenmal ein Festzelt aufgestellt. Neben der Pflege des Schuhplattlers mittels regelmäßiger Vorplattlerproben und Gaupreisplatteln wurde in diesen Jahren auch die Jugend stärker zur Trachtensache herangezogen. In den Vereinen wurden Jugendgruppen gebildet und unter der Leitung von Gaujugendwart Mane Stockinger fand schon 1969 der erste Gaujugendtag in Baierbrunn statt. Seidem finden im jährlichem Wechsel Gaujugendtage und Jugendleiter-Lehrgänge statt. Auch die Pflege der Volksmusik und des Gesangs gehört mit zum Aufgabenbereich im Loisachgau. Seit 1966 wird alljährlich ein Gausingen und -musizieren veranstaltet, außerdem organisiert Gauvolksmusikwart Konrad Golling jedes Jahr Volksmusik- und Sänger-Hoagarte in kleinerem Rahmen.

Die Fühjahrstagung der bayerischen und südwestdeutschen Trachtenverbände wurde vom Loisachgau am 14. März 1964 in Penzberg ausgerichtet. In den sechzger Jahren fanden im Loisachgau auch mehrere Volkstanzveranstaltungen, unter der der Leitung von Georg v. Kaufmann, statt. Beim Empfang von ausländischen Staatoberhäuptern mußten öfters Abordnungen vom Gau in die Landeshauptstadt München zum Spalierbilden ausrücken. Beim Empfang der englischen Königin am 21. Mai 1965 waren 100 Trachtler vom Loisachgau dabei. Bei der Gauversammlung am 13. Oktober 1974 wurde Sepp Mayer aus Neufahrn zum Gaujugendvertreter gewählt, zugleich wurde Werner Baier aus Königsdorf zum Gaupressewart berufen.

Das 50. Loisachgaufest am 7. August 1977 fand in Thanning unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Nagler statt, der als 1. Schriftführer des Trachtenvereins Wendlstoana Thanning selbst aktiv an den Vorbereitungen mitgearbeitet hat. Am 27. August 1979 ist der Ehrengauvorstand vom Oberlandlergau Hans Seestaller mit 85 Jahren gestorben. Er war von 1965 bis 1970 Vorsitzender der Vereinigten Bayerischen Trchtenverbände und pflegte immer ein freundschaftliches Verhältnis mit dem Loisachgau. Das Ausrichten der Tagung der Vereinigten Bayerischen Trchtenverbände am 29./ 30. September 1979 in Penzberg war eine Bewährungsprobe für den Gauverband, Quartiere für 138 Delegierte und weitere Gäste mußten dazu beschafft werden. Gauvorstand Franz Sappl wurde am 2. Oktober 1979 vom Finanzminister Max Streibl das Bundesverdienstkreuz überreicht. Bei der Gauversammlung am 19. Oktober 1980 in Baierbrunn lehnte Gauvorstand Franz Sappl nach 27 jähriger Tätig- keit eine Wiederwahl entschieden ab mit der Begründung, daß es auch für die Trachtensache wichtig ist, rechtzeitig jüngeren Leuten die Verantwortung zu übertragen. Von den Delegierten wurde dann Gaujugendvertreter Sepp Mayer aus Neufahrn mit großer Mehrheit zum Gauvorstand gewählt, der zum Ehrengauvorstand ernannte Franz Sappl übernahm die Aufgabe eines Gaupressewartes. Bei der Gauversammlung am 24. Oktober 1982 in Antdorf wurde der Trachtenverein Lüßbachtaler Höhenrain als 30. Gauverein in den Loisachgau aufgenommen. Am 3. Juli 1983 war anläßlich der Gründung der ersten Trchtenvereine in Bayrischzell und Fischbachau 1883 in München ein großer Trachtenaufmarsch. Beim Festzug des sogenannten Jahrhundertfestes beteiligen sich vom Loischgau 20 Vereine und 3 Musikkapellen mit insgesamt 857 Teilnehmern. Bei der Gauversammlung am 13. April 1986 wurde beschlossen, anläßlich des 70. Gründungsjahres des Gauverbandes eine Gauchronik zu erstellen, in der auch die Vereins- und Ortsgeschichten der Gauvereine beinhaltet sind. Anläßlich des 100. Todestages von Josef Vogl fand am 22. Juni 1986 in Baiernrain, wo er begraben wurde, eine Gedenkfeier statt. Da Josef Vogl drei Jahre Lehrer in Neufahrn war, nahm der Trachtenverein Neufahrn und der gesamte Gauausschuss an dieser Feier teil. Bei der Überführung und dem Trauerzug des verstorbenen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauss am 7. Oktober 1988 haben auch 10 Fahnenabordnungen vom Loisachgau dem verstorbenen Landesvater die letzte Ehre erwiesen.

Bei der Jahrestagung am 2. Oktober 1988 in Immenstadt wurde Gauvorstand Sepp Mayer als Schriftführer in die Vorstandschaft der Vereinigten Bayerischen Trachtenverbände gewählt. Bürgermeister Wessner, Penzberg, und die Landräte Blaschke, Weilheim-Schongau und Huber. Bad-Tölz-Wolfratshausen, waren anwesend als im feierlichen Rahmen am 15. September 1989 die neuerstellte Gauchronik in der Stadthalle in Penzberg den Vereinen vorgestellt und übergeben wurde. In dieser Chronik wird auch dokumentiert, wie sich die Lebensart und Lebensweise in den 70 Jahren bei uns verändert hat, wovon auch die Trachtenvereine im gewissem Masse betroffen sind.

Der Gauverband wurde im Jahre 1993 gemeinnützig anerkannt. Die Vereinigten Bayerischen Trachtenverbände, die nun den Namen "Bayerischer Trchtenverband" führen hielten am 24./ 25. September 1994 in Wolfratshausen ihre Jahrestagung ab.

Bei der dabei fälligen Neuwahl wurde als Nachfolger von Hans Zapf, Otto Dufter, Gauvorstand vom Chiemgau-Alpenverband, zum 1. Landesvorstand gewählt. Gauvorstand Sepp Mayer wurde als sein Stellvertreter 2. Landesvorsitzender, somit fällt dem 2. Gauvorstand Georg Schuster, Diemendorf, vermehrt die Aufgabe zu, den 1. Gauvorstand bei Tagungen zu vertreten. Der bei dieser Tagung in Wolfratshausen anwesende Minsterpräsident Edmund Stoiber sagte in seiner Rede: Ein Volk das nicht weiß, woher es kommt, weiß auch nicht wohin es will und ohne Trachtler ist Bayern arm an Kulturgeist und Tradition. Eine Woche später wurde der Ministerpräsident vom Verein seiner Heimatstadt anläßlich des 90. Gründungsfestes des Trachtenvereins "Loisachtaler Wolfratshausen" zum Ehrenmitglied ernannt. Am 26. Juli 1995 erhielt Ehrengauvorstand Franz Sappl aus der Hand von Kultusminister Hans Zehetmair die Verdienstmedaille "Pro Meritis". Die Wahlen in Bayern 1996 waren für die Trachtler im Loisachgau insofern ein Erfolg, weil unser Trachtenkamerad Manfred Nagler zum Landrat des Landkreises Bad-Tölz-Wolfratshausen gewählt wurde. Seit dem Jahre 1997 ist der Loisachtaler Gauverband im Vereinsregister des Amtsgerichts Weilheim eingetragen und darf den Zusatz e.V. führen. In der Gauversammlung am 26. Oktober 1997 in Bichl wurde die Anschaffung einer Gaustandarte mehrheitlich beschlossen. Bei der Landes-Tagung am 28, September 1997 in Garmisch wurde Gaupressewart Schorsch Leinbach zum 1. Vorsitzenden des Sachausschusses Presse im Bayerischen Trachtenverband gewählt. Im Barocksaal des Klosters Beneditbeuern wurde am 25. April 1998 Gauvorstand Sepp Mayer mit der "Isar- Loisachmedaille" des Landkreises, für herausragende ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Am 25. april 1998 wurde eine Regionalveranstaltung für Volksmusik im Bayerischen Trachtenverband vom Loisachgau im Zusammenwirken mit dem bayerischen Rundfunk, in der Loisachhalle in Wolfratshausen, ausgerichtet.

Anläßlich des 150. Geburtstages des Gründers des ersten Trchtenvereins, Josef Vogl, wurde am 22./23. August 1998 an seinem Heimatort Emmering ein großes Trachtenfest, verbunden mit einer Ausstellung, gefeiert. Vom Loisachgau haben der Trachtenverein Maxkron, als der älteste Verein im Gau, und wiederum der Trachtenverein Veiglbergler Neufahrn mit dem gesamten Gauausschuss an dieser festlichen Feier teilgenommen.

Ein Höhepunkt des 80 jährigen Gaujubiläums sowie des 80 jährigen Vereinsjubiläums der Kirchstoana beim Gaufest in Sindelsdorf am 26./27. Juni 1999 war die Weihe einer neuen Gaustandarte durch Pfarrer Josef Kirchensteiner.

Rückblickend kann man feststellen, daß es in den 80 Jahren gute und auch Notzeiten gegeben hat, die sich auch auf das Verbandsleben ausgewirkt haben. Die heute in der Öffentlichkeit selbstverständliche Anerkennung der Trachtenvereine als kulturtragende Organe mußte erst erkämpft werden. Der Mitgliederzahl nach wurden die Vereine zwar immer größer, bezüglich ehrenamtlichen Einsatzes waren aber unsere Väter in sparsamer Zeit zu größeren Opfern bereit. War es in den ersten Gründerjahren hauptsächlich die Pflege der Tracht und des Schuplattlers, mit denen sich die Vereine befaßten, so ist das Feld der Betätigung in unserer Zeit weitaus größer geworden. Das Ziel und die Aufgabe der Trachtenvereine heißt weiterhin Heimat gestalten und erhalten.


Die Chronik des "Loisachtaler" Gauverbandes wurde von Ehrengauvorstand Franz Sappl zum 80 jährigen Gaujubiläum und anläßlich der Gaustandartenweihe in einer Broschüre niedergeschrieben und von Gaupressewart Georg Leinbach originalgetreu übernommen.

Berg, den 18. November 1999
Georg Leinbach

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