Palmröschen binden und Palmweihe in Preit

Zeitlicher Aufwand: wenig

Ursprung

Es ist Brauch, dass zum Gedenken an Jesu Einzug in Jerusalem, Palmbüschel gebunden werden. Dies ist von der Zusammenstellung überall gleich: das Grünzeug für das Immerwährende und das dürre Eichenlaub für das Vergängliche. In der Mitte wird meist noch ein Palmröschen, in manchen Orten ein rotes Osterei, mit in den Büschel gebunden. Das Palmröschen werden einzeln verkauft und einzeln oder in Palmbuschen gebunden am Palmsonntag in der Wendelinkapelle geweiht.

Auch bekannt als Palmröserl, Palmbischerl
Ablauf

Weidenkätzchen werden gepflückt und einzeln vom Stiel weggeschnitten. Wenn Ostern recht spät ist, werden sie schon früh im Jahr eingefroren. Auf Steckerl werden mit Krepppapier kleine Röschen gefaltet und mit Bindedraht festgehalten. Um das Röschen werden noch Weidenkätzchen und kleine Tujazweige befestigt. Der ganze Stiel und unterer Teil der Röschen (Bindedraht) werden mit Krepppapier eingewickelt und unten beklebt.

Sind die Röserl fertig gehen Frauen mit den Röserl durchs Dorf und verkaufen diese. Der Erlös kommt caritativen Zwecken zu Gute z. B. Kindergarten usw.

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