Osterband

Personenanzahl: 1 bis beliebig

Zeitlicher Aufwand: wenig

Kurzbeschreibung

In der Osternacht am Karsamstag wird auf dem Kirchplatz ein Feuer angezündet. Die Gläubigen versammeln sich um das Feuer. Ein Scheffel Wasser wird bereitgestellt. Der Osterbrand wird an den Feuerrand gelegt, damit er zu glimmen beginnt. Der Priester beginnt nun mit Gebeten und weiht, das Feuer und das Wasser. Danach zieht er mit den Gläubigen in die abgedunkelte Kirche.

 

Nach der Weihe und dem Einzug der Kirchengemeinde zieht man den Brand an der Kette aus dem Feuer, schleudert ihn in die Luft, damit er noch raucht und bringt ihn nach Hause. Dort wird er vorsichtig durch Haus und Hof getragen und so die Weihe aufs Anwesen gebracht. Es soll Glück und Segen bringen und vor Unheil schützen. Vor 50 Jahren sind die Bauern noch mit dem Brand an den Feldrändern entlang gegangen und haben jedes Feld damit geweiht.

 

Der Osterbrand wird gelöscht und im Stadel aufgehängt aufbewahrt bis zum nächsten Jahr

Details